Gedächtnisspiele
Mit verschiedenen Gedächtnisspielen in verschiedenen Größen wird besonders das optische Gedächtnis trainiert. Gedächtnisspiele sind ideal, um die optische Differenzierung, das optische Gedächtnis und die räumliche Wahrnehmung zu trainieren.
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Das optische Gedächtnis: Die Basis des Lernerfolgs
Was ist das optische Gedächtnis?
Das optische Gedächtnis (auch visuelle Merkfähigkeit genannt) ist die Fähigkeit des Gehirns, visuelle Reize – also das, was wir sehen – aufzunehmen, zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. Es geht dabei nicht nur um das bloße „Erinnern“ an ein Bild, sondern um das Abspeichern von Formen, Symbolen und deren Anordnung.
Warum ist es für das Lesen und Schreiben so wichtig?
In der Schriftsprache sind Buchstaben nichts anderes als abstrakte Symbole. Ein funktionierendes optisches Gedächtnis ist aus folgenden Gründen essenziell:
- Wortbildspeicherung: Gute Rechtschreiber rufen Wörter als „Bilder“ ab. Sie wissen nicht nur, wie man „Hund“ schreibt, sie „sehen“ das fertige Wort vor ihrem inneren Auge.
- Differenzierung: Es hilft dabei, visuell ähnliche Buchstaben (wie b und d oder p und q) sicher zu unterscheiden.
- Lesefluss: Wenn das Gehirn Wörter als Ganzes (Sight Words) erkennt, muss es nicht mehr mühsam Buchstabe für Buchstabe lautieren. Das steigert die Lesegeschwindigkeit und das Textverständnis massiv.
Der Bezug zur AFS-Methode
Nach der von Dr. Astrid Kopp-Duller entwickelten AFS-Methode (A-Aufmerksamkeit, F-Funktionen, S-Symptome) ist die Förderung der Sinneswahrnehmungen (Funktionen) ein zentraler Pfeiler. Das optische Gedächtnis gehört zu diesen Funktionen. Ein Training in diesem Bereich ist oft der entscheidende Schritt, um Schwierigkeiten beim Schreiben und Lesen nachhaltig zu überwinden.
Häufig gestellte Fragen
Wie hängen Gedächtnisspiele und Lernerfolg zusammen?
Gedächtnisspiele trainieren spielerisch die visuelle Merkfähigkeit. Durch das Finden von Bildpaaren wird das Gehirn darauf konditioniert, sich Details und Positionen präzise zu merken. Diese kognitive Leistung ist eins zu eins auf das Merken von Rechtschreibmustern und Vokabeln übertragbar.
Kann ein Gedächtnisspiel bei Legasthenie oder LRS helfen?
Ja. Im Rahmen der pädagogischen Förderung nach der AFS-Methode ist das Training der optischen Wahrnehmung ein wesentlicher Bestandteil. Spiele, die die Merkfähigkeit steigern, unterstützen Kinder dabei, eine höhere Sicherheit im Umgang mit Symbolen und Buchstaben zu gewinnen, was die Symptomatik einer Lese-Rechtschreibschwäche mildern kann.
Was genau wird beim optischen Gedächtnistraining gefördert?
Es werden primär die optische Differenzierung (Unterschiede erkennen), das optische Gedächtnis (Speichern von Gesehenem) und die optische Serialität (die Reihenfolge von Symbolen) trainiert. All diese Faktoren sind notwendig, um fehlerfrei schreiben und flüssig lesen zu lernen.
Warum ist die AFS-Methode für das Training sinnvoll?
Die AFS-Methode betrachtet Legasthenie und Dyskalkulie ganzheitlich. Anstatt nur die Fehler (Symptome) zu korrigieren, setzt sie bei der Aufmerksamkeit und den Sinneswahrnehmungen (Funktionen) an. Ein gezieltes Training des optischen Gedächtnisses auf Gedaechtnisspiel.com bietet somit eine fundierte Basis für eine erfolgreiche pädagogische Intervention.
Ab welchem Alter ist Gedächtnistraining für Kinder sinnvoll?
Bereits im Vorschulalter ist das Training der visuellen Wahrnehmung ideal, um die Basis für den späteren Schriftspracherwerb zu legen. Aber auch Schulkinder profitieren enorm davon, da ein gut trainiertes optisches Gedächtnis die tägliche Hausaufgabenbelastung reduziert und das Selbstbewusstsein stärkt.

























